Spielsachen für armutsbetroffene Kinder

Alle Jahre wieder, wenn es auf Weihnachten zugeht, entrümpeln Eltern mit ihren Kindern die Spielzimmer und schaffen Platz für all die neuen Spielsachen, die unter dem Weihnachtsbaum liegen werden. Zur selben Zeit wachsen bei armutsbetroffenen Familien die Sorgen, wie die Wünsche der Kinder dieses Jahr erfüllt werden können. Armut gibt es auch in der Schweiz. Betroffene Kinder müssen auf vieles verzichten, das für andere selbstverständlich ist. 

Mit dieser Aktion haben wir uns zum Ziel gesetzt, aussortierten Spielsachen über eine Online-Spielzeugbörse ein neues Zuhause zu schenken. Bei einem armutsbetroffenen Kind, dass sich genau dieses Spielzeug zu Weihnachten wünscht.

Spielend Wärme schenken

Was mit einer simplen Idee auf einem Waldspaziergang begann, entwickelte sich in wenigen Monaten zu einer Online-Spielzeugbörse für armutsbetroffene Familien in der Schweiz. Über einen Spielzeugspendenaufruf füllte sich diese kontinuierlich mit verschiedensten Spielsachen für Babys sowie Kleinkinder und bereits ältere Kinder. 

Sinnvoll und nachhaltig


In erster Linie ging es bei der Aktion um die Kinder. Nichts macht mehr Freude als strahlende Kinderaugen. Wir hatten aber auch den Nachhaltigkeitsfaktor der Aktion im Auge. Viele Spielsachen verlieren bei der rasanten Entwicklung der Kinder schon bald wieder ihren Reiz. Der Berg an gut erhaltenen Spielsachen, mit denen nicht mehr gespielt wird, wächst. Spielsachen spenden macht also nicht nur Freude, sondern auch Sinn. 

Das Projekt im Detail

Mit einem Klick gelangten die Spender*innen zum Spendenformular, wo sie ihre Spielsachen mit Bilder und einer kurzen Beschreibung hochladen konnten. Nach einer Qualitätskontrolle landeten die Spielsachen in der Spielzeugbörse.

Für die armutsbetroffenen Familien funktionierte die Spielzeugbörse wie ein Online Shop: Registrieren, Spielzeug aussuchen und die Bestellung abschliessen – natürlich, ohne etwas dafür zu bezahlen. Damit wir möglichst vielen Kindern eine Weihnachtsüberraschung bereiten konnten, beschränkten wir die Anzahl Geschenke pro Kind auf ein Spielzeug. 

Die Spielsachen wurden direkt von den Spender*innen an die Familien verschickt. So wurde kein zentrales Lager benötigt und die Spender*innen hatten zudem die Möglichkeit, dem Paket eine persönliche Nachricht beizulegen. 

Mit dabei waren:

50 Spielzeugspender*innen

Anzahl Spielzeugspenden in der Börse:
> 230 Spielsachen

Verschickte Weihnachtsüberraschungen:

120 Spielsachen

Um die Aktion bei armutsbetroffenen Familien bekannt zu machen, haben wir mit namhaften Institutionen und Vereinen zusammengearbeitet. Für die tatkräftige Mithilfe und das Vertrauen bedanken wir uns bei allen Mitwirkenden. 

Winterhilfe | Caritas | Verein FAIR. | Schweizer Kinderhilfswerk Kovive | Gärn gschee - Basel hilft 

Grosser Dank gilt auch all denjenigen, die mit einer Spielzeugspende oder -bestellung Teil der Aktion waren. Vielen Dank für eure Unterstützung und Vertrauen. Nicht zuletzt möchten wir uns bei unseren Familien, Freunden und allen bedanken, die unsere Spielzeugbörse in ihrem Netzwerk beworben haben und so massgeblich zum Erfolg der Aktion beigetragen haben. 

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Alle Jahre wieder...

Wir haben durch dieses Projekt viel gelernt, bereichernde Kontakte geknüpft, viele motivierende Rückmeldungen erhalten und entschlossen: Die Spielzeugbörse wird es auch zu Weihnachten 2022 geben! Etwas überarbeitet, ein wenig verbessert, mit erfahrenen Unterstützer und dem Ziel, noch mehr armutsbetroffenen Kindern eine Weihnachtsüberraschung machen zu können.